Mein Weg: von der Arbeit mit Menschen mit Behinderung zum barrierefreien Design
Veröffentlicht am 14. September 2026 · 6 Min. Lesezeit

Mein Weg ist nicht linear, und darin liegt wahrscheinlich sein Wert. Bevor ich Oberflächen gestaltete, habe ich mehrere Jahre vor Ort im direkten Kontakt mit Menschen mit Behinderung gearbeitet. Diese Erfahrung hat, mehr als jeder theoretische Kurs, geprägt, wie ich heute an Barrierefreiheit herangehe.
Zuerst die Praxis
Ich habe als Betreuer gearbeitet, unter anderem im Nachtdienst, bei Papillons Blancs 76, einer Einrichtung zur Unterstützung von Menschen mit Behinderung. Ich habe an mehr als sieben angepassten Aufenthalten teilgenommen, mit Unterbringung vor Ort Tag und Nacht, und war als Gruppenverantwortlicher tätig — zuständig für eine Route, eine Gruppe von dreißig Menschen mit Behinderung und ein Team von Kollegen im Rahmen eines Feriencamps.
Das ist keine bloße Zeile im Lebenslauf: Es ist die Erfahrung, die mich konkret mit den echten Bedürfnissen der Menschen konfrontiert hat, denen digitale Barrierefreiheit dienen soll. Keine Checkboxen in einem Regelwerk — Menschen.
Die Wende zum Design
Parallel dazu brachte ich mir Grafik- und Webdesign autodidaktisch bei — Photoshop, Illustrator, dann nach und nach Frontend-Entwicklung. Die ersten Projekte sind im Projekte-Bereich dieser Website sichtbar: Eventplakate, Markenidentitäten, Visitenkarten, bis hin zu meinen ersten vollständigen Websites.
Der Wechsel geschah ganz natürlich: Ich suchte ein kreatives Handwerk, in dem meine Aufmerksamkeit für andere weiterhin etwas Konkretem dienen konnte. Barrierefreies Design war der logische Treffpunkt beider Welten.
Warum WCAG zentral wurde
Sobald diese Richtung feststand, war eine Zertifizierung in den WCAG-Standards die naheliegende Konsequenz: der seriöseste Weg, eine persönliche Sensibilität in eine überprüfbare berufliche Kompetenz zu verwandeln. Heute ist genau diese Kombination — praktische menschliche Erfahrung und technisches Können — das, was mein Profil auszeichnet.
Wohin es jetzt geht
Ich entwickle dieses Portfolio weiter als lebendiges Schaufenster dessen, was ich kann (wie den barrierefreien Sprachassistenten, den ich in einem anderen Artikel beschreibe), während ich nach Aufträgen suche — in Frankreich wie international — bei denen diese Kombination aus Design, Entwicklung und Barrierefreiheit einen echten Nutzen hat. Wenn Sie sich in meinem Weg wiedererkennen, zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren.
Geschrieben von Demba Mbow
Digitaler Creator & UI/UX-Designer, WCAG-zertifiziert
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